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Vodafone Stick K3565-Z unter Ubuntu

Freitag, 4. September 2009

Unterwegs online bin ich hie und da mal mit dem Handy, entweder mittels dem Opera Mini, oder mit dem Handy als Modem. Die praktischere Lösung ist ein Surf-Stick. Praktischerweise gibt es da gerade einen sehr günstig, der bei Amazon von Marketplace-Händlern für um die zwanzig Euro gehandelt wird (Link zum Angebot)

Mir wurde der Stick K3565-Z geliefert, der von ZTE hergestellt ist. Anscheinend sind aber auch andere im Umlauf.

Unter Ubuntu 9.04 (Intrepid Ibex Jaunty Jackalope) kann man den Stick offensichtlich mit etwas Aufwand zum Arbeiten bewegen, was mir aber zu viel Aufwand war. Deswegen begab ich mich wieder mal an die “cutting edge” und installierte die Vorabversion von Ubuntu 9.10 (Karmic Koala). Das sollte man nur tun, falls man sich bewusst ist, dass man mit einer Vorabversion arbeiten möchte. Ansonsten sollte man noch bis zum offiziellen Erscheinungstermin im Oktober warten. Ist man aber Abenteuerlustig, so führt man nur “update-manager -d” (ohne Anführungszeichen) su, und folgt den Anweisungen. Nach längerer Zeit ist dann Ubuntu 9.10 installiert.

Anschließend steckt man den USB-Stick ein (nachdem man dort die SIM-Karte eingelegt hat). Der arbeitet zunächst noch als Speicherstick, wenn man jedoch in der Dateiverwaltung die angezeigte CD auswirft, dann wechselt der Stick den Betriebsmodus und wird zum GSM/UMTS-Modem. Dann noch unter “System”-> “Einstellungen” ->”Netzwerkverbindungen” eine neue Verbindung (Mobiles Breitband) einrichten, Vodafone als Anbieter auswählen, und beim Abrechnungsmodus auf “Websessions” wechseln. Schließlich noch die PIN für die SIM-Karte eingeben (die Felder “Netzwerk” und “PUK” können leer bleiben). Dann noch das Häkchen setzen bei “Automatisch verbinden”, und nach dem Anwenden der Einstellungen wird die Verbindung aufgebaut. Browser öffnen, https://web.vodafone.de ansteuern, eine Websession einkaufen, und schon surft man für den gewählten Zeitraum mobil online.

So leicht geht das mit Linux ;-)

amazon.de jetzt mit mp3-Downloads. Auch für Linux.

Mittwoch, 1. April 2009

 

Mein Verhältnis zu mp3-Downloads ist durchaus ambivalent: Einerseits schätze ich durchaus die Vorteile die man hat, wenn man Stücke, die man genau jetzt haben/hören möchte kurzfristig verfügbar hat. Andererseits ist es natürlich auch etwas schönes, eine CD in der Hand zu halten, eventuell mit schön gestaltetem Cover. Das hat schon auch was. Immerhin muss man mittlerweile nicht mehr mit diversen Kopierschutzmechanismen kämpfen: In der Regel stehen aktuelle Angebote ohne digitale Fußketten zur Verfügung.

Heute nun hat Amazon seinen mp3-Downloadschuppen auch in Deutschland eröffnet. Wahrscheinlich mit anderen Angeboten als in anderen europäischen Ländern und damit wieder eine Teil der digitalen Kleinstaaterei. Ich will aber gar nicht meckern. Meistens braucht man zum Download der Stücke nach dem Kauf eine spezielle Software. So ist das auch hier, zumindest wenn man ganze Alben herunterladen möchte. Und oft gibt es die Software nur für Windows, manchmal noch für Mac. So ist das hier nicht. Die Software gibt’s auch für Linux. So ganz verstehe ich zwar immer noch nicht, warum man nicht einfach eine ZIP-Datei mit den gekauften Liedern herunterladen kann, anderswo geht das schließlich auch, aber sei’s drum.
Die Software kann man hier herunterladen.

Die Installation unter Linux ist auch nicht mehr das, was sie früher mal war: Ein Klick auf die Datei, der Installer öffnet sich, installiert sonstige notwendige Pakete und man kann das Programm sofort nutzen. Die Ubuntu 8.10-Variante ist so robust, dass sie sich auch unter 8.04 und 9.04 installieren lässt.

Nach der Installation beim ersten Start öffnet sich ein Browser und nach Eingabe von E-Mail und Amazon-Passwort kann man einen Gratis-Song herunterladen: “This much is true” von Amy MacDonald. Allein dafür lohnt schon der Download. Wer übrigens auf wunderbare Frauenstimmen steht, dem sei noch “What a wonderful World” empfohlen, gesungen von Eva Cassidy und Katie Melua. Wunderbar.

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Jaunty Release-Treffen in Würzburg

Dienstag, 31. März 2009

Gerade bin ich darüber gestolpert, dass offensichtlich einige Leute ein Release-Treffen zu Ubuntu 9.04 (Jaunty Jackalope) planen. Da ich Ubuntu absolut unterstützenswert finde möchte ich hier gerne darauf hinweisen.

Das Treffen ist derzeit in der Planungsphase, man hat als Termin den 23.04. ausgemacht, Zeit und Ort sind noch offen. Also: Anmelden bei Ubuntuusers, mitreden und auftauchen!

Leider kann ich selbst nicht kommen, da ich an dem Datum noch einen weiteren Termin habe. sonst hätte ich natürlich mein neues kleines Mini-Notebook mitgenommen, mit dem ich momentan sehr genau die Entwicklung von Ubuntu Jaunty beobachte.

Medion Akoya Mini E1212 mit Kubuntu (Jaunty)

Freitag, 6. März 2009

So, jetzt ist es doch passiert: Entgegen meiner festen Absicht, kein Produkt mehr mit vorinstalliertem Windows zu kaufen wurden wir auf Grund des günstigen Preises doch schwach: Meine bessere Hälfte war gestern beim Discounter um das Medion Akoya Mini E1212 mitzunehmen. Es war eine Stunde nach Ladenöffnung und es gab noch welche. Nicht mehr in weiß, allerdings, nur noch in Silber und Schwarz. Ein Silbergraues ist es denn auch geworden. (weiterlesen …)

Dell jetzt auch mit Netbook am Start

Freitag, 5. September 2008

Vor etwas über einem Jahr hab ich gebloggt, dass es Dell-PCs und Notebooks mit Ubuntu gibt. Kurz darauf habe ich mir ein Inspiron mit Ubuntu geholt und bin damit bis jetzt eigentlich sehr zufrieden. Dass Dell mit dem Inspiron Mini 9 ein kleines Netbook herausgibt und es jetzt (zumindest in den USA ab sofort) erhältlich ist hat sich im Netz mittlerweile auch schon herumgesprochen.

Als ich “damals” mein Inspiron kaufte hat mich die Preispolitik von Dell schon ein wenig gewundert: Ubuntu-Rechner konnte man kaufen, indem man auf eine gesonderte Seite bei Dell ging, die zwar auch von anderen Seiten verlinkt war, aber doch nicht ganz so offensichtlich. Die Linux-Modelle bei Dell sind anscheinend immer Einsteiger-Konfigurationen. Oftmals günstiger als die Windows-Angebote der gleichen Modelle. Allerdings: Die auswählbaren Windows-Modelle sind in der Regel besser ausgestattet.

Auch mit dem Mini 9 scheint das wieder so zu werden: Auf der amerikanischen Produktseite ist der Mini mit Ubuntu zwar einträchtig neben dem Mini mit Windows XP, stattet man ihn aber mit den Komponenten aus der Premium-Auswahl aus (1 GB RAM, 16GB solid state disk, 0,3 Megapixel-Webcam), so ist man mit Ubuntu teurer als mit Windows XP. Auch wenn man sich verständlicherweise bei Canonical freut, dass man auch den Mini 9 mit Ubuntu ausstatten durfte wird Linux erst dann komplett im Markt angekommen sein, wenn man bei Dell bei (fast) jedem Produkt während des Bestellprozesses Windows ab- und Linux zuwählen kann, und damit dann die “Microsoft-Tax” entfällt. Mein Tipp: Das wird Mitte 2011 der Fall sein. ;-)