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amazon.de jetzt mit mp3-Downloads. Auch für Linux.

Mittwoch, 1. April 2009

 

Mein Verhältnis zu mp3-Downloads ist durchaus ambivalent: Einerseits schätze ich durchaus die Vorteile die man hat, wenn man Stücke, die man genau jetzt haben/hören möchte kurzfristig verfügbar hat. Andererseits ist es natürlich auch etwas schönes, eine CD in der Hand zu halten, eventuell mit schön gestaltetem Cover. Das hat schon auch was. Immerhin muss man mittlerweile nicht mehr mit diversen Kopierschutzmechanismen kämpfen: In der Regel stehen aktuelle Angebote ohne digitale Fußketten zur Verfügung.

Heute nun hat Amazon seinen mp3-Downloadschuppen auch in Deutschland eröffnet. Wahrscheinlich mit anderen Angeboten als in anderen europäischen Ländern und damit wieder eine Teil der digitalen Kleinstaaterei. Ich will aber gar nicht meckern. Meistens braucht man zum Download der Stücke nach dem Kauf eine spezielle Software. So ist das auch hier, zumindest wenn man ganze Alben herunterladen möchte. Und oft gibt es die Software nur für Windows, manchmal noch für Mac. So ist das hier nicht. Die Software gibt’s auch für Linux. So ganz verstehe ich zwar immer noch nicht, warum man nicht einfach eine ZIP-Datei mit den gekauften Liedern herunterladen kann, anderswo geht das schließlich auch, aber sei’s drum.
Die Software kann man hier herunterladen.

Die Installation unter Linux ist auch nicht mehr das, was sie früher mal war: Ein Klick auf die Datei, der Installer öffnet sich, installiert sonstige notwendige Pakete und man kann das Programm sofort nutzen. Die Ubuntu 8.10-Variante ist so robust, dass sie sich auch unter 8.04 und 9.04 installieren lässt.

Nach der Installation beim ersten Start öffnet sich ein Browser und nach Eingabe von E-Mail und Amazon-Passwort kann man einen Gratis-Song herunterladen: “This much is true” von Amy MacDonald. Allein dafür lohnt schon der Download. Wer übrigens auf wunderbare Frauenstimmen steht, dem sei noch “What a wonderful World” empfohlen, gesungen von Eva Cassidy und Katie Melua. Wunderbar.

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Dell jetzt auch mit Netbook am Start

Freitag, 5. September 2008

Vor etwas über einem Jahr hab ich gebloggt, dass es Dell-PCs und Notebooks mit Ubuntu gibt. Kurz darauf habe ich mir ein Inspiron mit Ubuntu geholt und bin damit bis jetzt eigentlich sehr zufrieden. Dass Dell mit dem Inspiron Mini 9 ein kleines Netbook herausgibt und es jetzt (zumindest in den USA ab sofort) erhältlich ist hat sich im Netz mittlerweile auch schon herumgesprochen.

Als ich “damals” mein Inspiron kaufte hat mich die Preispolitik von Dell schon ein wenig gewundert: Ubuntu-Rechner konnte man kaufen, indem man auf eine gesonderte Seite bei Dell ging, die zwar auch von anderen Seiten verlinkt war, aber doch nicht ganz so offensichtlich. Die Linux-Modelle bei Dell sind anscheinend immer Einsteiger-Konfigurationen. Oftmals günstiger als die Windows-Angebote der gleichen Modelle. Allerdings: Die auswählbaren Windows-Modelle sind in der Regel besser ausgestattet.

Auch mit dem Mini 9 scheint das wieder so zu werden: Auf der amerikanischen Produktseite ist der Mini mit Ubuntu zwar einträchtig neben dem Mini mit Windows XP, stattet man ihn aber mit den Komponenten aus der Premium-Auswahl aus (1 GB RAM, 16GB solid state disk, 0,3 Megapixel-Webcam), so ist man mit Ubuntu teurer als mit Windows XP. Auch wenn man sich verständlicherweise bei Canonical freut, dass man auch den Mini 9 mit Ubuntu ausstatten durfte wird Linux erst dann komplett im Markt angekommen sein, wenn man bei Dell bei (fast) jedem Produkt während des Bestellprozesses Windows ab- und Linux zuwählen kann, und damit dann die “Microsoft-Tax” entfällt. Mein Tipp: Das wird Mitte 2011 der Fall sein. ;-)