Archiv für die Kategorie „Internet“

Der Müll muss weg

Mittwoch, 15. April 2009

Gelben Sack rausstellen vergessen? Wann ist das nächste Mal Problemmüllsammlung? Die Stadt verteilt da immer nette Kalender, die man in die Küche/in den Flur oder sonst wohin hängt, und dann einen Tag nach der Abfuhr draufschaut. Zumindest geht mir das immer so. Nachdem ich in der letzten Zeit gute Erfahrungen damit gemacht habe, meine Termine online mit dem Google-Kalender zu verwalten: Hier der Abfallkalender für die Sanderau zum Download oder zum Einbinden in eigene elektronische Kalender:

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amazon.de jetzt mit mp3-Downloads. Auch für Linux.

Mittwoch, 1. April 2009

 

Mein Verhältnis zu mp3-Downloads ist durchaus ambivalent: Einerseits schätze ich durchaus die Vorteile die man hat, wenn man Stücke, die man genau jetzt haben/hören möchte kurzfristig verfügbar hat. Andererseits ist es natürlich auch etwas schönes, eine CD in der Hand zu halten, eventuell mit schön gestaltetem Cover. Das hat schon auch was. Immerhin muss man mittlerweile nicht mehr mit diversen Kopierschutzmechanismen kämpfen: In der Regel stehen aktuelle Angebote ohne digitale Fußketten zur Verfügung.

Heute nun hat Amazon seinen mp3-Downloadschuppen auch in Deutschland eröffnet. Wahrscheinlich mit anderen Angeboten als in anderen europäischen Ländern und damit wieder eine Teil der digitalen Kleinstaaterei. Ich will aber gar nicht meckern. Meistens braucht man zum Download der Stücke nach dem Kauf eine spezielle Software. So ist das auch hier, zumindest wenn man ganze Alben herunterladen möchte. Und oft gibt es die Software nur für Windows, manchmal noch für Mac. So ist das hier nicht. Die Software gibt’s auch für Linux. So ganz verstehe ich zwar immer noch nicht, warum man nicht einfach eine ZIP-Datei mit den gekauften Liedern herunterladen kann, anderswo geht das schließlich auch, aber sei’s drum.
Die Software kann man hier herunterladen.

Die Installation unter Linux ist auch nicht mehr das, was sie früher mal war: Ein Klick auf die Datei, der Installer öffnet sich, installiert sonstige notwendige Pakete und man kann das Programm sofort nutzen. Die Ubuntu 8.10-Variante ist so robust, dass sie sich auch unter 8.04 und 9.04 installieren lässt.

Nach der Installation beim ersten Start öffnet sich ein Browser und nach Eingabe von E-Mail und Amazon-Passwort kann man einen Gratis-Song herunterladen: “This much is true” von Amy MacDonald. Allein dafür lohnt schon der Download. Wer übrigens auf wunderbare Frauenstimmen steht, dem sei noch “What a wonderful World” empfohlen, gesungen von Eva Cassidy und Katie Melua. Wunderbar.

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Keine Zwangstrennung mehr bei arcor…

Freitag, 13. März 2009

Bislang habe ich meinen Router immer nachts die Verbindung kappen lassen, damit die tägliche Zwangstrennung nicht auf Zeiten mitten am Tage fällt. Hätte ich das nicht gemacht, wäre mir sicher schon viel länger aufgefallen, dass die Trennung bei arcor gar nicht mehr stattfindet. Falls man die Verbindung dennoch trennt erhält man natürlich eine neue IP-Adresse, aber so lange die Verbindung steht ist man mit immer der selben IP Adresse unterwegs. Eventuell über Wochen hinweg. Dadurch ist man unter Umständen im Internet leichter wiederzuerkennen (falls man das nicht sowieso schon ist, weil man Cookies aktiviert hat…

Mal sehen wann statt der Uptime Awards die “longest online mit arcor-Awards” starten…

E-Plus mit EDGE in Würzburg

Montag, 9. März 2009

Innovationsführer war E-Plus in der letzten Zeit eigentlich nicht. Dafür mit mehreren Discount-Töchtern deutlicher Preisführer. Besonders kurios wurde die Situation dann, als Simyo und Co mit günstigen Datendiensten an den Start gingen: Der dritte deutsche Netzbetreiber lag beim Ausbau des Datennetzes an vierter Stelle: Man bot zwar UMTS, aber der schnelle Datendienst “EDGE“, der höhere Datenraten auch ohne UMTS bietet, wurde – so schien es – links liegen gelassen. (weiterlesen …)

Zustallungsart: Ehegatte

Montag, 2. Februar 2009

Neben Päckchen, Paket, Express und unzähligen anderen Varianten bietet DHL noch eine weitere interessante Möglichkeit: Die Ehegattenzustellung. Frei Haus:

Ausschnitt aus DHL-Sendungsverfolgung

Hardwareschäden inklusive?

Mittwoch, 14. Januar 2009

Gerade bei einem Serverprovider gefunden:

mietvertrag

Interessant: Technikereinsatz kostet nichts, da Hardwareschäden Teil des Mietvertrags sind. Wie muss man sich das jetzt vorstellen? “Hallo, ist dort der Support? Ja, hier $Kunde, ich wollte mich beschweren, dass der vertraglich vereinbarte Hardwareschaden noch nicht eingetreten ist!”

Google over IPv6

Freitag, 9. Januar 2009

Manchmal gibt es durchaus sensationelle Ankündigungen. Heute ist mir zum Beispiel  so eine über den Weg gelaufen:

Google over IPv6

Google macht seine Dienste über IPv6 zugänglich. Dabei war im vergangenen Jahr die Verbreitung des neuen Internetprotokolls sehr gering.

Und das, obwohl die Zahl der verfügbaren IPv4-Adressen stetig zur Neige geht. Google aktiviert nun nicht etwa IPv6 für alle Internetnutzer, denn das könnte dazu führen, dass ein sehr geringer Anteil von Benutzern mit falsch konfigurierten Rechnern nicht mehr auf Google zugreifen könnte. Google schaltet auf Wunsch Internetprovider frei, die über eine gute IPv6-Anbindung verfügen.

Dieser Schritt könnte dazu führen, dass sich 2009 ein neuer Hype um IPv6 bilden könnte. Warten wir’s ab, es könnte spannend werden!

Zurückfotografiererei

Donnerstag, 9. Oktober 2008

Landauf-landab fahren derzeit dunkle Astras quer durch Deutschland, die einen etwas seltsam wirkenden Mast auf dem Dach haben. Vor einiger Zeit habe ich einen auf der Autobahn zwischen Nürnberg und Passau gesehen. Heute ist ein solches Auto in der Mittagspause in Hannover direkt an mir vorbeigefahren. Der sogenannte Streetview-Car von Google ist es, der derzeit mit Kameras bestückt durch die Gegend fährt. Datenschutzrechtlich wirft das Ganze natürlich Fragen auf, denn schließlich will man ja nicht in irgendwelchen peinlichen oder lustigen Momenten fotografiert werden. So richtig wird uns diese Diskussion wahrscheinlich ereilen, wenn die Bilder wirklich online gestellt werden. Bis dahin habe ich einfach das gemacht, was viele Andere auch schon getan haben: Zurückfotografiert:

Google-StreetView-Auto

Google-StreetView-Auto in Hannover

Briefmarkendruckerei

Donnerstag, 21. August 2008

Vor gut zwei Jahren hatte ich das Thema schon einmal: Da war ich der Meinung, dass die Post mit ihrem Dienst “StampIT Web” das Internet nicht verstanden hat. Der Meinung bin ich – was diesen Dienst betrifft – immer noch. Denn immer noch ist kein Linux verwendbar. Und immer noch kann es passieren, dass eine Marke mal nicht richtig ausgedruckt wird, und man dann seinem Geld hinterherrennen darf.

Dass es auch anders geht, zeigt jetzt – Überraschung – die Deutsche Post selbst. Die hat nämlich den Dienst “Internetmarke” gestartet. Damit kann man Briefmarken ausdrucken. sogar unter Linux. Und auch mehrfach, falls mal was schiefgeht (mehrfach aufkleben darf man natürlich nicht. Linux ist zwar nicht das empfohlene Betriebssystem, aber abgesehen von ein paar Kleinigkeiten funktioniert es sehr gut. Das ist jetzt zwar schlecht für alle Briefmarkensammler, aber praktisch für mich, da mir immer dann, wenn ich sie bräuchte, die passende Marke fehlt (Murphy?).

Bleibt jetzt eigentlich nur noch der Wunsch, dass man bald auch eigene Motive hochladen kann. Außerdem könnte sich die Post wirklich mal dransetzen, einen StampIT-Client für Linux zu erstellen – oder mit der Community GNUStamp wieder aufleben lassen. Für die Frankierung von Serienbriefen wäre das toll. Aber das wird wohl leider ein Traum bleiben.

Firefox 3

Dienstag, 17. Juni 2008

Download Day