“Mama, ich hab für meine kleine Schwester einen Hochstuhl gebaut!”
Archiv für die Kategorie „Familiäres“
Sätze, die Eltern kurzzeitig Angstschweiss auf die Stirn zaubern
Mittwoch, 11. August 2010Der Nachmittag ist gerettet
Dienstag, 26. Mai 2009Eine Baustelle im Hinterhaus. Ein Bagger im Hof. Ein Balkon mit dem nötigen Ausblick.
Der Sohn ist beschäftigt.
Logik…
Montag, 20. April 2009Ostern hatten wir eine Kerze angezündet.
Lukas hat das beobachtet: “Mama Kerdse andsundet”
Nur, wie hat er dann das Gegenteil berichtet?
Kindermund
Dienstag, 7. April 2009Wir sitzen beim Mittagessen.
Lukas: “Rotte, einer!!”
Papa: “Das heißt: Ich möchte bitte noch eine Karotte!”
Lukas: “Nein! Nicht Papa! Lukas Rotte!!!”
Mädchen…
Donnerstag, 2. April 2009eigentlich halte ich das ja für Quatsch mit dem “typisch Mädchen”. Aber manchmal…
Während der Große beim Fingernägelschneiden grundsätzlich schreit – und zwar schon immer, scheint das die Kleine richtig zu genießen. Beim Schneiden war sie noch freundlich interessiert, dann beim scharfe Kanten mit der Spezialfeile nachfeilen hat sie freudig gestrahlt…
Nagellack kriegt sie trotzdem keinen!
Fleisch und Gemüse
Donnerstag, 2. April 2009Neulich beim Mittagessen:
Es gibt Gemüsebratlinge mit Dip. Lukas haut rein und als der Teller leer ist:
” Fleisch einer!” Was soviel heißt wie: Ich möchte bitte noch ein Fleisch = Gemüsebratling…
Die Entdeckung der Langsamkeit
Dienstag, 24. März 2009Nein, keine Buchbesprechung… sondern realer Alltag mit Kindern.
Wenn ich früher – so ganz ohne Kinder – noch etwa 5 Minuten gebraucht habe, um mich mit Clou zum Mittagessen zu treffen, kann das jetzt deutlich länger dauern:
Beide Kinder umziehen, Kinderwagen aus dem 1.Stock runtertragen, Kind 2 in den Kinderwagen packen, Kind 1 daran hindern, sich wieder auszuziehen, sich selbst fertig machen, Kind 1 davon überzeugen, dass das große Stofftier (etwa 1Meter lang…) nicht mit Essen geht, Kind 1 aufs Buggyboard packen und losgehen… 20 Minuten…
Okay, es gibt nichts, was sich nicht steigern lässt: Kind 1 ist jetzt 2 Jahre alt und hat einen eigenen Kopf. Es will also gar nicht mehr immer und unbedingt Buggyboard fahren – er will laufen. Und zwar “leine!”. Das macht zwar das Kinderwagenschieben einfacher, ist aber trotzdem anstrengender. Weil Kind 1 ja nicht immer dahin läuft, wo Muttern hin will und auch nicht unbedingt in meinem Tempo… Und was es auf einem Weg alles zu entdecken gibt: Eine Schranke, die Gartenzwerge im Vorgarten des Nachbarhauses, die diversen Hofeinfahrten (ihr ahnt gar nicht, wieviele Höfe z.B. die Sanderstraße hat…), jede Treppe muss hoch und wieder runtergeklettert werden (und bitte nicht bei wildfremden Leuten klingeln!), … Dazu dann aufpassen, dass das Kind vor lauter Entdeckerdrang nicht vor ein Auto läuft. ..
Dann gibt es da noch die Diskussionen, in welche Richtung wir jetzt laufen und ob Kind zumindest zum Straße überqueren an die Hand soll (Muss es – will es aber nicht!). Und dann natürlich die Trotzeinlagen, die in einem sich schreiend und sich auf den Boden werfenden Kind gipfeln.
Da kann dann so ein Weg von 5 Minuten durchaus mal 1 Stunde dauern.
Synchroneinschlafen….
Montag, 2. März 2009…sollte olympische Disziplin werden. Eltern zweier Kinder kennen das Problem vielleicht: Ab und an ist der zweite Elternteil mal außer Haus, kein Problem, bringt der/die andere halt beide ins Bett. Klingt einfach, ist es aber manchmal nicht. Denn: Es gilt im Normalfall die ESI-Regel: Eins schreit immer.
Heute ist es die Kleine, die dauernd schreit. Außerdem könnte man sie heute als Bewegungsmelder patentieren: Hat man sie nicht auf dem Arm, quäkt sie los. Trägt man sie, ist alles prima. Gott sein Dank war der Große so platt, dass er nicht auf den Gedanken kam, noch mal aus dem Bett zu krabbeln. Also konnte man ihn gut mit Lalelu beruhigen. Eigentlich. Denn den Text kann er auswendig, und singt brüllt mit.
Papa: Lalelu, nur de Mann im Mont schaut
Kind: ZUUUU!!
P: Wenn die kleinen Babys
K: SCHAAFEN!!!
P: drum schlaf auch
K: DU!!!!
Und ja, er kann auch noch weitere Textzeilen. Und das ausdauernd. Aber nach einiger Zeit haben dann Kindergarten, Kinderturnen und Gesangstunde ihren Tribut verlangt und Kind schlief ganz süß ein. Jetzt schlafen beide. Himmlische Ruhe!
Scheibenkleister…
Freitag, 16. Januar 2009Kind Nr1 ist derzeit in der Sprechlernphase und hat das Projekt: Jeden Tag gefühlte 100 neue Worte. Will heißen, er spricht alles nach. Bislang haben wir es geschafft, allzu derbe Kraftausdrücke von ihm fernzuhalten.
Gerade komme ich mit Kind 1 ins Kinderzimmer und sehe einen Stapel Wäsche, den ich für die Waschmaschine vergessen hatte…
Jynn: “Schei…benkleister!” also gerade noch die Kurve gekriegt…
Kind 1: “Chei-Se! Chei-Se!” und lacht sich dabei kringelig. Und so geht das jetzt seit 10 Minuten…
Von mir hat er das Wort aber nicht!
Kindsvermehrung
Dienstag, 4. März 2008Das kommt schon recht gut, wenn man immer mit einem Kind in einem Kinderwagen in die Mensa geht und dann auf einmal ein zweites Kind dabei hat – in etwa gleichalt und in einem Zwillingskinderwagen… Das waren gerade sehr überraschte Blicke – hihi