Heute aus der Reihe: Literatur.
Beim betrachten der Bilder eines nicht ganz unbekannten Kinderbuchs:
“Schau, das ist Lukasmotivfuhrer”
Heute aus der Reihe: Literatur.
Beim betrachten der Bilder eines nicht ganz unbekannten Kinderbuchs:
“Schau, das ist Lukasmotivfuhrer”
Stefan Niggemeier hat was über Curling gebloggt. Im Grunde genommen hat er vollkommen Recht! Curling ist ein toller, zum Zuschauen total entspannender Sport. Eigentlich ist er die Olympiasportart. Da schau sogar ich Sportmuffel zu!
gerade tätige ich einen Anruf:
tuut – tuut -
letztlich geht eine Maschine ran und eine Maschinenstimme verkündet mir:
“Das ist ein Anrufbeantworter. Bitte rufen Sie später wieder an!”
ach so!
… hat Lukas, wenn man seinen Worten Glauben schenkt, neulich während wir zusammen in der Stadt waren, gegessen. Wer als erstes errät, was es wirklich war, was da unser Sohn über den Nachmittag verteilt gegessen hat, kann sich eins von beiden bei uns abholen.
Murphys Law für Supermarktkassen dürfte ja allgemein bekannt sein. Wir haben mittlerweile auch die Version für Baumärkte entdeckt:
Es gibt Mitarbeiter, die gerade nichts zu tun haben. Die können einem aber auch nicht weiterhelfen, weil sie just für den gefragten Bereich nicht zuständig sind oder sich nicht auskennen oder beides. Die für das aktuelle Problem kompetenten Mitarbeiter sind hingegen nicht an ihrem Platz oder gerade schwer beschäftigt.
Glaubt es uns. Das ist _immer_ so!!!
eigentlich halte ich das ja für Quatsch mit dem “typisch Mädchen”. Aber manchmal…
Während der Große beim Fingernägelschneiden grundsätzlich schreit – und zwar schon immer, scheint das die Kleine richtig zu genießen. Beim Schneiden war sie noch freundlich interessiert, dann beim scharfe Kanten mit der Spezialfeile nachfeilen hat sie freudig gestrahlt…
Nagellack kriegt sie trotzdem keinen!
Neulich beim Mittagessen:
Es gibt Gemüsebratlinge mit Dip. Lukas haut rein und als der Teller leer ist:
” Fleisch einer!” Was soviel heißt wie: Ich möchte bitte noch ein Fleisch = Gemüsebratling…
Nein, keine Buchbesprechung… sondern realer Alltag mit Kindern.
Wenn ich früher – so ganz ohne Kinder – noch etwa 5 Minuten gebraucht habe, um mich mit Clou zum Mittagessen zu treffen, kann das jetzt deutlich länger dauern:
Beide Kinder umziehen, Kinderwagen aus dem 1.Stock runtertragen, Kind 2 in den Kinderwagen packen, Kind 1 daran hindern, sich wieder auszuziehen, sich selbst fertig machen, Kind 1 davon überzeugen, dass das große Stofftier (etwa 1Meter lang…) nicht mit Essen geht, Kind 1 aufs Buggyboard packen und losgehen… 20 Minuten…
Okay, es gibt nichts, was sich nicht steigern lässt: Kind 1 ist jetzt 2 Jahre alt und hat einen eigenen Kopf. Es will also gar nicht mehr immer und unbedingt Buggyboard fahren – er will laufen. Und zwar “leine!”. Das macht zwar das Kinderwagenschieben einfacher, ist aber trotzdem anstrengender. Weil Kind 1 ja nicht immer dahin läuft, wo Muttern hin will und auch nicht unbedingt in meinem Tempo… Und was es auf einem Weg alles zu entdecken gibt: Eine Schranke, die Gartenzwerge im Vorgarten des Nachbarhauses, die diversen Hofeinfahrten (ihr ahnt gar nicht, wieviele Höfe z.B. die Sanderstraße hat…), jede Treppe muss hoch und wieder runtergeklettert werden (und bitte nicht bei wildfremden Leuten klingeln!), … Dazu dann aufpassen, dass das Kind vor lauter Entdeckerdrang nicht vor ein Auto läuft. ..
Dann gibt es da noch die Diskussionen, in welche Richtung wir jetzt laufen und ob Kind zumindest zum Straße überqueren an die Hand soll (Muss es – will es aber nicht!). Und dann natürlich die Trotzeinlagen, die in einem sich schreiend und sich auf den Boden werfenden Kind gipfeln.
Da kann dann so ein Weg von 5 Minuten durchaus mal 1 Stunde dauern.
zwischen einer amazon-prime-Bestellung und einer “normalen” amazon-Bestellung liegt bei 6 Minuten.
Die normale amazon-Bestellung, von der Clou heute schon gesprochen hat, wurde 6 Minuten später und von unserem üblichen DHL-Paketboten zugestellt. Amazon-Prime hatte einen anderen DHL-Paketboten zu uns geschickt. Fast hätten die sich im Hausflur getroffen…
*kopfschüttel*
Kind Nr1 ist derzeit in der Sprechlernphase und hat das Projekt: Jeden Tag gefühlte 100 neue Worte. Will heißen, er spricht alles nach. Bislang haben wir es geschafft, allzu derbe Kraftausdrücke von ihm fernzuhalten.
Gerade komme ich mit Kind 1 ins Kinderzimmer und sehe einen Stapel Wäsche, den ich für die Waschmaschine vergessen hatte…
Jynn: “Schei…benkleister!” also gerade noch die Kurve gekriegt…
Kind 1: “Chei-Se! Chei-Se!” und lacht sich dabei kringelig. Und so geht das jetzt seit 10 Minuten…
Von mir hat er das Wort aber nicht!