Dell jetzt auch mit Netbook am Start

Vor etwas über einem Jahr hab ich gebloggt, dass es Dell-PCs und Notebooks mit Ubuntu gibt. Kurz darauf habe ich mir ein Inspiron mit Ubuntu geholt und bin damit bis jetzt eigentlich sehr zufrieden. Dass Dell mit dem Inspiron Mini 9 ein kleines Netbook herausgibt und es jetzt (zumindest in den USA ab sofort) erhältlich ist hat sich im Netz mittlerweile auch schon herumgesprochen.

Als ich “damals” mein Inspiron kaufte hat mich die Preispolitik von Dell schon ein wenig gewundert: Ubuntu-Rechner konnte man kaufen, indem man auf eine gesonderte Seite bei Dell ging, die zwar auch von anderen Seiten verlinkt war, aber doch nicht ganz so offensichtlich. Die Linux-Modelle bei Dell sind anscheinend immer Einsteiger-Konfigurationen. Oftmals günstiger als die Windows-Angebote der gleichen Modelle. Allerdings: Die auswählbaren Windows-Modelle sind in der Regel besser ausgestattet.

Auch mit dem Mini 9 scheint das wieder so zu werden: Auf der amerikanischen Produktseite ist der Mini mit Ubuntu zwar einträchtig neben dem Mini mit Windows XP, stattet man ihn aber mit den Komponenten aus der Premium-Auswahl aus (1 GB RAM, 16GB solid state disk, 0,3 Megapixel-Webcam), so ist man mit Ubuntu teurer als mit Windows XP. Auch wenn man sich verständlicherweise bei Canonical freut, dass man auch den Mini 9 mit Ubuntu ausstatten durfte wird Linux erst dann komplett im Markt angekommen sein, wenn man bei Dell bei (fast) jedem Produkt während des Bestellprozesses Windows ab- und Linux zuwählen kann, und damit dann die “Microsoft-Tax” entfällt. Mein Tipp: Das wird Mitte 2011 der Fall sein. ;-)

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